Nicht, dass etwas wirklich Schlimmes passiert wäre oder uns der finanzielle Ruin ins Haus stände, aber schade ist es trotzdem und wieder mit Zeit und Aufwand verbunden. So sah unsere Windmühle im Garten bisher aus; das Bild ist vom letzten Winter.
Sie ist an vier Stellen auf den Steinplatten verankert, man sollte denken, bombensicher sozusagen. Allerdings war das Befestigungsmaterial nur aus Plastik, da wird nun eine Metallkonstruktion für die neue Verankerung gewählt.
Normalerweise nehmen wir den oberen Teil mit den Flügeln ab und bewahren ihn innen auf, wenn wir nach Köln fahren. Das ist letztes Mal vergessen worden, weil die Handwerker noch im Haus waren und wir nicht den üblichen Rundgang zum Abschließen vorgenommen haben.
Als Xaver angekündigt war, sah ich schon kommen, dass die Mühle das wohl nicht überleben würde. Meine Nachbarin konnte ich nicht erreichen, um sie zu bitten, den oberen Windmühlenteil nach drinnen zu holen. Sie hat ihre Mailadresse geändert, wie sich einen Tag später herausstellte. Und da war es natürlich bereits zu spät für die Mühle und wir konnten nur noch den Schaden begutachten, als wir gestern gekommen sind.
Die gesamte Mühle hat es aus der Verankerung gerissen, dem Unterteil ist aber nicht besonders viel passiert. Der obere Teil muss allerdings zum Mühlendoktor. Das Rad, das die Richtung steuert, ist abgerissen und teilweise kaputt, die Flügel auch teilweise zerbrochen.
Ich schätze aber, dass es in Ostfriesland nicht so ungewöhnlich sein wird, dass mal jemand mit einem Repaturauftrag zurück kommt, weil die Mühle dem Wind nicht standgehalten hat.