Diese Woche haben wir eine Sendung der markt-Redaktion gesehen, wo es unter anderem um schwarze Oliven ging. Dass es im Handel nämlich längst nicht immer wirklich schwarze sind, sondern überwiegend grüne, die mit Hilfe von Eisen-II-Gluconat schwarz eingefärbt werden.
Im Supermarkt sah ich im Angebot
Géramont Sommer-Genuss mediterrane Oliven
Weil mir nicht ganz klar war, welche Sorten Géramont im Angebot wären (der "normale" lag in der Angebots-Theke neben dem sommerlichen), schaute ich in der großen Theke nach den Preisen der verschiedenen Sorten.
Dabei zeigte sich, dass lediglich die Sommervariante im Angebot war. Würde man also in der "Angebotstheke" den normalen mitnehmen, hätte man ihn zum normalen Preis gekauft. Außerdem bemerkte ich, dass alle Géramont-Sorten dasselbe kosten, dass die Packung mit der Sommervariante aber nur 180 g statt der sonst üblichen 200 g enthält.
Nun mag ich zwar Géramont, aber eigentlich keine Oliven. Aus einem Salat picke ich sie heraus und alleine kaufen würde ich sie auch nicht. Ich dachte mir aber, dass die im Käse ja keine übermächtige Anwesenheit zu verzeichnen haben werden.
Ich schaute mir die Zutatenliste an, in der wie auf dem Deckel steht, dass grüne und schwarze Oliven enthalten sind. Also mehr grüne als schwarze, wobei die Oliven auf der Deckelabbildung den Eindruck vermitteln, es würden viele schwarze Oliven verwendet. Genaue Prozentsätze sind bei den Zutaten nicht angegeben; wahrscheinlich sind die ohnehin nur unterirdisch winzig, was in meinem Fall aber kein Nachteil ist.
Als Stabilisator ist Eisen-II-Gluconat ausgewiesen. Nun würde ich mir ja weiter nichts dazu denken. Dank der Fernsehsendung weiß ich aber, dass dieses dazu verwendet wird, grünen Oliven ein schwarzes Aussehen zu verleihen.
Also gehe ich mal davon aus, dass die "schwarzen" Oliven auch nur die billigeren grünen sind, die schwarz eingefärbt sind. Die dürfen trotzdem "Schwarze Oliven" heißen.
Nebenbei: der Käse ist auch für einen Nicht-Oliven-Liebhaber lecker!