
Ich habe immer schon mal Toe-up-Socken stricken wollen. Es kann ja mal den Fall geben, dass man nicht weiß, wie man mit der Wolle hinkommt und dann ist es nützlich. Den akuten Fall habe ich im Moment nicht, lerne es sozusagen für den Fall der Fälle. In diesem hatte ich sogar die Schwierigkeit, erst mal einen Strang von ca. 100 zu zwei gleichen Teilen zu wickeln, damit ich mir künstlich die Situation schaffe, für die toe up Sinn macht.
Ein bisschen habe ich mit der Spitze herum probiert, nun ist sie aber fertig mit einem Achteranschlag und einer umgekehrten Bandspitze. Momentan stricke ich simpel den Fuß hoch, dann kommt die Herausforderung, die Ferse. Normalerweise dafür notwendige Doppel- oder Wickelmaschen sind mir irgendwie unsympatisch, ich möchte mich gar nicht dran geben, die mir anzueignen. Für den Notfall, dass sie mir nicht gelingen, habe ich noch die nachträglich gestrickte Ferse in petto.
Aber am Freitag treffe ich Christiane, von der ich auch diese handgefärbte Baumwollsockenwolle habe. Sie ist toe-up-erfahren und wir werden sehen, ob sie mir die Fersentechnik beibringen kann.